à contre corps

Fotos: cyan

-à contre corps-

cie. toula limnaios / jant-bi

12.-13. & 17.-20. & 24.-27. Juni 2010, jeweils 21h HALLE TANZBÜHNE BERLIN

2. & 3. Juli Künstlerhaus Mousonturm

Konzept/Choreographie: Toula Limnaios

Co-Choreographie: Patrick Acogny

Musik: Ralf R. Ollertz

Tanz/Kreation: Mercedes Appugliese, Fleur Conlon, Adelinou Dasylva, Kayoko Minami, Elhadji Ibrahima Ndoye Ndiaye, Maguette Ndione, Clebio Oliveira, Ute Pliestermann, Ramatoulaye Sarr, Hironori Sugata

Lichtdesign: Jan Langebartels

Kostüme: Antonia Limnaios/Toula Limnaios

Bühnenbild: Pascale Arndtz

Assistenz: Felipe Luck

Public Relations: Silke Wiethe

Nachdem die cie. toula limnaios 2008 erstmals Aufführungen in Dakar präsentierte, entsteht mit „à contre corps“ nun eine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Jant-Bi, das eine der renommiertesten Compagnien Afrikas ist.


Die Inszenierung folgt wie in einem Reisetagebuch Spuren einer Begegnung. „à contre corps“ ist eine Erkundung von Identitäten - vom Bild des anderen und von sich selbst - und wie diese uns beeinflussen. Die cie. toula limnaios trifft vier Tänzer aus dem Senegal und setzt sich mit Fremdheit, Masken und Vorstellungen, Offenheit und Verletzbarkeit auseinander. Eine Begegnung, wenn sie wirklich geschieht, ist etwas Entscheidendes: Eine Tür, ein Riss, ein Augenblick, der die Zeit markiert und ein Vorher und ein Nachher kreiert. Auf befremdliche Weise ist der Fremde in uns selbst: Er ist die verborgene Seite unserer Identität. Die Begegnung fordert uns heraus, unser vertrautes Weltbild in Frage zu stellen.


„Wenn Toula Limnaios choreographiert, strahlt etwas Seltenes von innen nach außen. Sie selbst nennt ihren Stil "magischen Realismus". Limnaios' Stücke lustwandeln auf der Grenze zwischen Tag und Traum und schwemmen unterbewusste Sehnsüchte, Ängste, Visionen an eine stets minutiös durchgestaltete sinnliche Oberfläche.“ (Berliner Morgenpost)

Eine Produktion der cie. toula limnaios in Zusammenarbeit mit der Association Jant-Bi, koproduziert von der HALLE TANZBÜHNE BERLIN. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, das Auswärtige Amt und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.